Die homöopathische Selbstbehandlung
- Die Selbstbehandlung leistet wertvolle Dienste bei der Behandlung von ungefährlichen und akuten Beschwerden wie:
Erkältungen, Magen-Darmbeschwerden, Insektenstichen, Augenentzündungen, Halsentzündungen, akuten Verletzungen, Sonnenbrand, Zahnschmerzen etc.
Hier geht man davon aus, dass der Organismus bei o.g. Beschwerden genügend Lebenskraft besitzt, sich selbst zu heilen.
- Chronische und immer wieder auftretende Beschwerden eignen sich NICHT für die Selbstbehandlung. Sie müssen von einem Homöopathen mit tief wirkenden Mitteln (Konstitutionsbehandlung) behandelt werden.
- Wichtig ist, nicht wegen jeder Kleinigkeit gleich zur Notfallapotheke zu greifen, sondern auch einfache Hausmittel wie Tee, Wickel und Bäder einzusetzen.
- Während einer homöopathischen Behandlung sollte die Notfallapotheke nicht ohne Rücksprache mit dem Homöopathen angewendet werden. Sonst kann die Heilwirkung gestört und unterdrückt werden!!!
- Es handelt sich hier ebenfalls um Medikamente!!! Der Grundsatz: " Nutzt es nichts so schadet es auch nicht" gilt definitiv NICHT!!!!
- Es gibt homöopathische Mittel, die sich nicht untereinander vertragen und ein Krankheitsgeschehen deutlich verschlechtern können.
- In Notfällen ist es praktisch, eine Auswahl an homöopathischen Mitteln zu besitzen, um nach Rücksprache mit dem Homöopathen das entsprechende Mittel zur Hand zu haben.