Homöopathie - Schulmedizin

  • In der Schulmedizin versteht man Krankheit und Gesundheit ganz anders als in der Homöopathie!

  • Schulmedizinisch werden die Krankheitssymptome als Krankheit angesehen und behandelt: z.B. wird ein Hautausschlag mit einer Cortisonsalbe behandelt und wenn dieser danach verschwunden ist, gilt der Patient als geheilt.

  • In der Homöopathie sind die Symptome jedoch nur ein Zeichen dafür, dass die Lebenskraft des Patienten geschwächt ist und diese behandelt werden muss.

  • Dafür wird dem Organismus Zeit gelassen, das heisst, dass die bestehenden Symptome auch nicht unbedingt sofort verschwinden. Die Lebenskraft wird jedoch aktiviert und gestärkt, damit sich der Organismus so selbst heilen kann. Mit zunehmender Gesundung der Lebenskraft werden auch die Symptome des Patienten verschwinden.

 
 

Individualität

  • Ein wichtiger Grundsatz der Homöopathie: jeder Mensch ist ein einzigartiges Wesen und eine Einheit von Körper, Seele und Geist. Die Berücksichtigung dieses Grundsatzes ist für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung Voraussetzung.

  • Ein Patient bekommt das für IHN passende Mittel für seine individuellen Symptome und dieses kann durch kein anderes ersetzt werden.

  • Für einen Homöopathen ist es sehr wichtig, WIE sich eine Krankheit beim Patient äussert, weniger wichtig ist die Diagnose oder der Name der Krankheit.

  • Der Charakter und der Gemütszustand eines Patienten spielen ebenfalls in der Mittelfindung eine wesentliche Rolle, sowie die Familienanamnese und die Krankheitsgeschichte ab Geburt.

 

Die homöopathische Selbstbehandlung

  • Die Selbstbehandlung leistet wertvolle Dienste bei der Behandlung von ungefährlichen und akuten Beschwerden wie: Erkältungen, Magen-Darmbeschwerden, Insektenstichen, Augenentzündungen, Halsentzündungen, akuten Verletzungen, Sonnenbrand, Zahnschmerzen etc. Hier geht man davon aus, dass der Organismus bei o.g. Beschwerden genügend Lebenskraft besitzt, sich selbst zu heilen.

  • Chronische und immer wieder auftretende Beschwerden eignen sich NICHT für die Selbstbehandlung. Sie müssen von einem Homöopathen mit tief wirkenden Mitteln (Konstitutionsbehandlung) behandelt werden.

  • Wichtig ist, nicht wegen jeder Kleinigkeit gleich zur Notfallapotheke zu greifen, sondern auch einfache Hausmittel wie Tee, Wickel und Bäder einzusetzen.

  • Während einer homöopathischen Behandlung sollte die Notfallapotheke nicht ohne Rücksprache mit dem Homöopathen angewendet werden. Sonst kann die Heilwirkung gestört und unterdrückt werden!!!

  • Es handelt sich hier ebenfalls um Medikamente!!! Der Grundsatz: " Nutzt es nichts so schadet es auch nicht" gilt definitiv NICHT!!!!

  • Es gibt homöopathische Mittel, die sich nicht untereinander vertragen und ein Krankheitsgeschehen deutlich verschlechtern können.

  • In Notfällen ist es praktisch, eine Auswahl an homöopathischen Mitteln zu besitzen, um nach Rücksprache mit dem Homöopathen das entsprechende Mittel zur Hand zu haben.

Wie finde ich das richtige Mittel bei akuten Erkrankungen?

  • Das Wichtigste für eine Mittelfindung ist die umfassende Beobachtung des Kranken!!!

  • Art der Erkrankung: Durchfall, Erbrechen, Insektenstich, Fieber,…

  • Aussehen: Bleich, rot, geschwollen, dunkle Augenringe,….

  • Auslöser: Verletzung, Schock, Nahrung, Hitze, Stress, Kummer,…

  • Verhalten des Patienten: apathisch, ängstlich, aggressiv,…

  • Empfindung des Patienten: Art des Schmerz (stechend, pulsierend, drückend etc), frieren, Juckreiz, schwitzen, …

  • Was bessert/verschlechtert die Beschwerden: Wärme, Kälte, Ruhe, Bewegung, Tageszeit,…

Kinder-Homöopathie

  • Durch eine homöopathische Behandlung wird die Gesundheit von Säuglingen und Kindern positiv gefördert und die Lebenskraft stimmuliert, so dass sich unsere Kleinsten zu gesunden Erwachsenen entwickeln können!

  • Durch unterdrückende Massnahmen wie Medikamente v.a. Antibiotika, fiebersenkende Zäpfchen, Salben etc. kann der kindliche Organismus seine Immunabwehr nicht genügend entwickeln und aufbauen, welches vor allem im Säuglings- und Kleinkindalter passiert.

  • Es ist sehr wichtig, die Abwehrkraft immer wieder zu trainieren, damit der Körper gestärkt wird und sich selbständig gegen äussere Einflüsse schützen kann.